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Grundprinzip, Aufbau, Funktion und Eigenschaften von DEINHAMMER Gleitführungen:

 

1. Schlitten

2. Führungsschiene

3. Gleitelemente

4. Abdeckplatten

5. Justierschrauben

6. Distanzleiste

7. Befestigungsschrauben für Schiene

 

 

1. Schlitten


Der Schlittenkörper ist standardmäßig aus hochfestem Aluminium gefertigt. Für spezielle Anwendungen können die Schlitten in Stahl oder Niro-Stahl ausgeführt werden.
 

 

 

2. Führungsschiene


Die Schlitten laufen auf rechteckigen bzw. prismatischen Führungsschienen. Die Präzision der Linearführungen wird durch die gewählte Genauigkeit der Führungsschiene bestimmt.
Je nach benötigten Führungsspiel kommen gezogene oder geschliffene Führungsschienen zum Einsatz, deren Standardlängen zwischen 2 und 6m betragen. Durch Aneinanderreihen dieser Schienenstücke können längere Verfahrwege realisiert werden.
Verfügbare Schienentypen:

- Aluminium eloxiert: gutes Gleitverhalten, für Anwendungen mit Führungsspiel, Trockenlauf
- Stahl, gezogen: bei vorhandener Konservierung zB. durch Schmierung einsetzbar, für Anwendungen mit Führungsspiel
- Niro-Stahl, gezogen: für Anwendungen mit Führungspiel, Trockenlauf
- Stahl, geschliffen, gehärtet: höchste Präzision, gutes Gleitverhalten, für Anwendungen ohne Führungsspiel geeignet, Trockenlauf, Einsatz unter abrasiven Partikeln

 

 

3. Gleitelemente

Durch die Gleitelemente aus ZEDEX bzw. INKUTHERM Hochleistungskunststoff ist auch unter hohen Belastungen absoluter Trockenlauf möglich. Daher eignen sich DEINHAMMER Gleitführungen auch in extremen Einsätzen bei staubbelasteter Umgebung. Der Nachteil geschmierter Wälzführungen – das heißt hauchdünner staubbindender Schmierfilm auf den Führungsschienen – tritt bei Trockenlauf nicht auf.
DEINHAMMER Gleitführungen sind jedoch genauso für Nassbetrieb geeignet. Die Gleitelemente können auch in Verbindung mit Kühlschmiermittel – in Öl oder Fettumgebung eingesetzt werden. Auch gegen sehr viele Chemikalien sind die Gleitelemente resistent.

 

4. Abdeckplatten

Die Abdeckplatten sichern die Gleitelemente in Längsrichtung. Durch Öffnen der Abdeckplatten können die Gleitelemente ausgetauscht werden.

 

 

5. Justierschrauben

Ein Kippmechanismus der mit den Justierschrauben bewegt wird ermöglicht die exakte Einstellung des Führungsspieles sowohl in der Breite als auch in der Höhe der Führungsschiene. Dies macht das System für den modernen Maschinenbau erst flexibel einsetzbar. Die Messung des Führungsspieles bei der Einstellung erfolgt mit Fühlerlehren oder - bei einer gewissen Routine - mit der Hand.


 

 

6. Distanzleiste

Die Distanzleiste stellt die Verbindung zum Unterbau her. Je nach Gegebenheiten kann die Distanzleiste bereits in der Basiskonstruktion integriert sein.


 

 

7. Befestigungsschrauben für Schiene

Die Verbindungsschrauben befestigen die Führungsschiene mit der Basiskonstruktion. Je nach den Anforderungen an das Führungsspiel ist die Basiskonstruktion bearbeitet oder unbearbeitet auszuführen.