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Was sind Gleitlagerbuchsen

Was sind Gleitlagerbuchsen

Definition, Aufbau, Funktionsprinzip und Einsatz im Überblick

Wartungsfreie DEINHAMMER-Gleitlagerbuchsen verbinden hohe Belastbarkeit mit einfacher Handhabung. Sie sind in zahlreichen Standardabmessungen erhältlich und lassen sich auf Wunsch mit speziellen Werkstoffen, Sonderfunktionen oder kundenspezifischen Geometrien an jede Anwendung anpassen – präzise, langlebig und zuverlässig im industriellen Einsatz.

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über alle weiterführenden Informationsseiten zu den Gleitlagerbuchsen von DEINHAMMER geben.

Was sind Gleitlagerbuchsen?

Gleitlagerbuchsen aus Hochleistungskunststoff

Gleitlagerbuchsen sind zylindrische Lager in Form einer Hülse, die Wellen radial oder linear führen und dabei Reibung zwischen beweglichen Oberflächen minimieren. Im Unterschied zu Kugelbuchsen besitzen sie keine Wälzkörper, sondern arbeiten nach dem Prinzip der Gleitreibung. Die Welle gleitet direkt auf der Buchsenoberfläche, wobei geeignete Materialpaarungen und gegebenenfalls Schmierung die Reibung reduzieren.
Kugelbuchsen sind auf höchste Präzision und minimale Reibung bei linearen Bewegungen ausgelegt, reagieren jedoch empfindlich auf Schmutz, Feuchtigkeit oder Stoßbelastungen. Gleitlagerbuchsen zeigen ihre Stärken dort, wo Robustheit, Wartungsfreiheit und Schmutzresistenz gefordert sind. Sie kommen bevorzugt in Anwendungen mit mittleren Geschwindigkeiten und hohen Lasten zum Einsatz, beispielsweise im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau.

Fragen zu Gleitlagerbuchsen?

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Aufbau und Funktionsprinzip

Für jede Anwendung die passende Gleitlagerbuchse

Trockenlauf

Beim Trockenlauf arbeitet die Gleitlagerbuchse ohne zusätzliche Schmierstoffe wie Öl oder Fett; die Reibpaarung wird so ausgelegt, dass der Betrieb trotzdem sicher und verschleißarm bleibt. Das ist besonders vorteilhaft, wenn Schmierung schwer möglich oder unerwünscht ist (z. B. wegen Schmutz, Hygiene oder Wartungsaufwand).

Nasslauf

Beim Nasslauf läuft die Gleitlagerbuchse in einem flüssigen Medium, das die Reibung reduziert und gleichzeitig kühlen kann – häufig Wasser, Öl oder Prozessmedien. Je nach Ausführung (z. B. mit Nuten) unterstützt das Medium außerdem den Abtransport von Partikeln und sorgt für einen stabilen, gleichmäßigen Lauf.

Im Grunde ist die Gleitlagerbuchse eine „Führungshülse“, in der sich eine Welle oder ein Bolzen bewegt. Zwischen Welle und Buchse entsteht dabei ein direkter Kontakt: Die Welle gleitet auf der Innenfläche der Buchse, während die Buchse die auftretenden Kräfte aufnimmt und in das Gehäuse ableitet. Der Werkstoff der Gleitlagerbuchse ist dabei meist etwas weicher als der Wellenwerkstoff, damit sich der Verschleiß überwiegend an der Buchse vollzieht.

Damit das zuverlässig funktioniert, ist die Lagerstelle so ausgelegt, dass Reibung und Verschleiß kontrolliert bleiben. Das passiert entweder über einen dünnen Schmierfilm (z. B. Öl, Fett oder Wasser) oder – bei geeigneten Werkstoffen – über eine selbstschmierende bzw. trockenlauf geeignete Gleitfläche. So sorgt die Gleitlagerbuchse dafür, dass die Bewegung sauber geführt wird, die Welle nicht „frisst“ und die Lagerung über lange Zeit stabil und leise läuft.

Für die Auslegung entscheidend ist der pv-Wert, das Produkt aus Flächenpressung (p) und Gleitgeschwindigkeit (v). Er beschreibt die Wärmebelastung des Lagers. Wird der Grenzwert des Werkstoffs überschritten, steigt der Verschleiß exponentiell an – eine ausreichende Kühlung oder Schmierung kann diesen Effekt deutlich verringern.

Gleitlagerbuchsen – Wissenswertes

Weitere Informationen zu Gleitlagerbuchsen im Überblick